Birkigt - Brezova


Geschichte

Das Dorf wurde 1558 gegründet, als Abt Johann von Chotov zwölf Braunauer Bürgern je ein Stück Landes zur Nutzung gab.
Kirchlich war Birkigt der Gemeinde Deutsch-Wernersdorf zugeordnet. Als Folge der Vertreibung und des Terrors 1945 hat Birkigt vier Todesopfer zu beklagen.

Lage

Am Fuße der Birkenberges, im Winkel der beiden Bezirksstrassen, die von Halbstadt einerseits und von Braunau-Dittersbach andererseits nach Wekelsdorf und Trautenau führten, liegt das Dörfchen Birkigt. Die Dorfflur ist fast eben, der Boden meist sandig, weist aber an einigen Stellen auch guten, sandigen Lehm auf. Das Flächenausmaß der ganzen Gemeinde betrug 98 ha.
Birkigt besaß eine Eisenbahnhaltestelle an der Bahnlinie Chotzen-Braunau.

Wirtschaft - Bevölkerung

Früher lebte die Bevölkerung von der Landwirtschaft und der Handweberei. Von besonderer Bedeutung wurde nach dem Bahnbau (1873/1875) für den Ort die Rolloerzeugung, die einen neuen Wirtschaftszweig brachte. Mit diesem neuen Industriezweig befassten sich die Betriebe Rosenberg-Meier, Josef Seidel und Hugo Burkert.
Der am 6. Juni 1857 in Birkigt geborene Anton Rosenberg führte in den neunziger Jahren die Fertigung von Vorhangselbstrollvorrichtungen ein.

Einwohnerzahlen nach den Ergebnissen der amtlichen Volkszählungen:

Jahr Deutsche Tschechen Andere Gesamt
1885 270     270
1900 227 6   233
1913 256   2 258
1920 250 1 4 255
1930 203 9 1 213
1939       200
1961       188

Birkigt ist heute der Gemeinde Deutsch-Wernersdorf zugeordnet.

Mehr über Birkigt können Sie in dem Dorfbuch "Deutsch-Wernersdorf, Birkigt, Bodisch und Hutberg" nachlesen.
Es ist beim Heimatkreis Braunau erhältlich.







Zurück